Temperaturüberwachung für Messräume
nach Richtlinie VDI/VDE 2627

Temperaturüberwachung in Messräumen

Die Anforderungen an Messräume sind hoch, denn die Messergebnisse sollen ja zuverlässig sein. Da sich die Länge und Ausdehnung von Materialien je nach Temperatur verändert, muss dies berücksichtigt werden. Mit Hilfe der Korrelationsmatrix aus der VDI/VDE Richtlinie 2627 für Prüflaboratorien der geometrischen Messtechnik lassen sich Anforderungen an Temperaturgenauigkeit und Schwankungen für die einzelnen Messraumklassen A-D ableiten. Nur ein geeignet gestalteter Messraum gewährleistet daher für Messaufgaben mit der Forderung nach geringsten Ergebnisunsicherheiten gleichbleibende und reproduzierbare Umgebungsbedingungen. Zuverlässige Messergebnisse erfolgen unter Anschluss an die international vereinbarte Längeneinheit Meter und unter Berücksichtigung der Bezugstemperatur. Zum Nachweis der Temperaturkonstanz und Stabilität im Messraum ist eine geeignete Messtechnik ( Datalog 32 Messdatenerfassung ) erforderlich.

HWH-Systemtechnik liefert und installiert die gesamte erforderliche Messtechnik mit passender hochwertiger Sensorik, DAkkS-kalibriert und mechanisch perfekt. Die Installation schliesst Wand- oder Deckenplatten mit per Schraubstecker trennbarer Messverkabelung in der von Ihnen gewünschten Länge ein.

Verschiedene Softwaremodule wurden speziell für die Temperaturüberwachung in Messräumen nach VDI/VDE 2627 optimiert, und dienen damit zur Klassifizierung und Dokumentation von Messräumen.

Onlinegrafik Temperaturüberwachung in Messräumen
Bild: Die wesentlichen Kenndaten nach DIN 2627 werden übersichtlich in einem Live-Dialog dargestellt

Onlinegrafik Temperaturüberwachung in Messräumen
Bild: Die Kenndaten nach DIN 2627 werden detailliert in einem Live-TAB dargestellt

Onlinegrafik Temperaturüberwachung in Messräumen
Bild: Der Verlauf der Messraumklasse nach DIN 2627 wird über mehrere Tage in einer Live-Grafik dargestellt

Onlinegrafik Temperaturüberwachung in Messräumen
Bild: Onlinegrafik Temperaturüberwachung in Messräumen


Wie in obiger Online-Grafik zu sehen ist, kann die Zeitachse, ohne die Messung anzuhalten, zwischen Minuten und mehren Tagen/Wochen umgeschaltet werden. Die Software berechnet die zeitlichen und/oder räumlichen Temperaturschwankungen als Temperaturgradienten in Abhängigkeit von der Messraumgeometrie und skaliert sofort in °C/m. Eingestellte Grenzwerte (z.B. 0,5K/m) können mit der Alarmfunktion überwacht werden.

optimierte PT100 Sensoren der Klasse A mit einem Aluminiumumgehäuse zur Erhöhung der thermischen Trägheit HWH-Systemtechnik liefert Ihnen als Temperatursensor, wie hier links im Bild zu sehen ist, für diesen Zweck optimierte PT100 Sensoren der Klasse A mit einem Aluminiumumgehäuse (D=30mm, L=100mm) zur Erhöhung der thermischen Trägheit. Die Sensorik (mechanisch baugleich auch untenstehender kombinierte Feuchte- und Temperaturfühler) ist mit Schraubsteckern versehen, welche eine einfache Demontage der PT100-Sensoren zur Kalibration ermöglichen. Wir raten von der Verwendung von Halbleitertemperatursensoren für Präzisionsanwendungen generell ab. Durch Installation von mindestens 8 Temperaturmessstellen, von der Decke im korrekten Abstand frei herunterhängend montiert, kann die zeitliche und räumliche Temperaturverteilung bestimmt werden. Durch langjährige Erfahrung im Bereich genauster Temperaturmessung wenden wir ausschliesslich das 4-Leiter-Messprinzip an, hierdurch entfallen prinzipbedingt Messfehler durch den ohmschen Widerstand der Messkabel. Verschiedene Temperaturfühler mit unterschiedlichen Zeitkonstanten stehen zur Verfügung. Zur Kalibration und Kontrolle des Messsystems liefert HWH-Systemtechnik DAkkS-kalibrierte Temperaturnormale, eine Eigenkalibration und Systemprüfung ist somit jederzeit von Ihnen selbst machbar. Die Kombination DAkkS-kalibrierte Fühler, DAkkS-kalibrierte Temperaturnormale und die Software Datalog32 ermöglicht es Ihnen auf Wunsch ein Messsystem mit den Messunsicherheiten eines Kalibrierlabors aufzubauen. Eventuelle Nichtlinearitäten des Messsystems und jedes einzelnen Fühlers können so kompensiert werden. PT100 Sensoren mit unterschiedlichen Zeitkonstanten
Bild: PT100 Sensoren mit unterschiedlichen Zeitkonstanten


Decken- oder Wandplatte mit passender und per Schraubstecker trennbarer Messverkabelung HWH-Systemtechnik liefert Ihnen die gesamte Messtechnik mit passender und hochwertiger Sensorik DAkkS-kalibriert und mechanisch perfekt. Dies schliesst auch Decken- oder Wandplatten mit passender und per Schraubstecker trennbarer Messverkabelung in der von Ihnen gewünschten Kabellänge ein.
Durch Installation unserer Messtechnik ( Datalog 32 Messdatenerfassung ) im Messraum haben Sie bereits den Grundstock gelegt, denn das System ist fast beliebig erweiterbar. Beispielsweise ist die Messung der Luftfeuchtigkeit oder weiterer Größen möglich. Gerade durch den Vorteil, dass wir über eine eigene Softwareentwicklungsabteilung verfügen, können wir sehr flexibel auf Ihre Anforderungen reagieren. Das DL32 Messsystem kann viele weitere physikalische Größen messen, und auf mehrere hundert Messtellen erweitert werden.

HWH-Systemtechnik bietet Ihnen auch weitere, benötigte Fühler für Luftfeuchtigkeit sowie Werkstücktemperaturfühler in optimaler, industrietauglicher mechanischer Ausführung an, natürlich vollständig DAkkS-kalibrierbar. Ebenso fertigt HWH-Systemtechnik kundenspezifisch für Sie jeden gewünschten Sondersensor, bitte fragen Sie bei Bedarf an.

Eigens für die Anwendung Messraumtemperaturüberwachung nach Richtlinie VDI/VDE 2627 wurde von HWH-Systemtechnik nebenstehender Feuchtesensor HWH-Hygro entwickelt. An die mechanischen Abmessungen (Aluminiumumgehäuse D=30mm, L=100mm) obiger Temperatursensoren angelehnt, entstand ein Sensor, der eine präzise Feuchtemessung mit 4-20mA Loop-powered Signalausgang kombiniert. Selbstverständlich ist der digital vorkalibrierte Sensor ideal DAkkS-kalibrierbar, und zwar bei den in ihrem Messraum vorherrschenden Bedingungen (z.B: Temperatur 20.0°C, Feuchte an drei Messpunkten 40%, 50% und 60%, andere Messpunkte ohne Aufpreis möglich). Die Kalibrierpunkte lassen sich in der DL32 Software exact eingeben und Sie messen so ohne Fehler ! Feuchtefühler HWH-Hygro
Bild: Feuchtefühler HWH-Hygro
Werkstücktemperaturfühler haftet magnetisch am Werkstück
Bild: magnetischer Werkstücktemperaturfühler
HWH-Systemtechnik liefert Ihnen als Werkstücktemperatursensor, wie hier links im Bild zu sehen ist, für diesen Zweck optimierte PT100 Sensoren der Klasse A mit einem magnetischen Umgehäuse (D=30mm, H=10mm) zur Messung der Werkstücktemperatur. Der sehr starke Permanentmagnet ermöglicht (bei magnetischen Werkstücken) die problemlose Erfassung der Werkstücktemperatur. Der Sensor ist mit einer mit edelstahlgeflecht umschlossenen, hochbelastbaren Teflonanschlussleitung ausgestattet und mit Schraubsteckern versehen, welche eine einfache Demontage der PT100-Sensoren zur Kalibration ermöglichen.


Durch den Vorteil der Softwareentwicklung im eigenen Hause, kann HWH-Systemtechnik Ihnen zur Klassifizierung genau auf Ihre Wünsche zugeschnittene Softwarepakete schnüren:
Prüfbericht:
Zur Dokumentation Ihrer Messergebnisse gibt es das Modul Prüfbericht, welches den momentanen Messraumstatus als Anlage zu Ihrer soeben durchgeführten Messung ausdrucken kann.
Beispiel eines kundenspezifischen Prüfberichts
Bild: kundenspezifischer Prüfbericht

Beispiel einer kundenspezifischen Offlinedatenauswertung
Bild: kundenspezifische Offlinedatenauswertung
Offlinedokumentation:
Das Modul Offlinedokumentation ermöglicht Ihnen den Ausdruck von historischen Daten, d.h. es kann jederzeit nachgewiesen werden, wie der Messraumstatus zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit war, und zwar minutengenau.



Stand 13.12.2016 www.hwh-systemtechnik.de